Was das narzisstische Bedürfnis der selbsternannte Friedensnobelpreis-Koryphäe wieder für ein paar Minuten befriedigen wird, ist die Tatsache, dass sie es geschafft hat, dass die ganze Welt den Atem anhält. Schließlich ist es ihm und dem Thiel-Sprössling Vance gelungen, kryptische Aussagen zu treffen, in die man allerlei hineininterpretieren kann.
Klar, möglich ist alles: Es kann tatsächlich knallen, weil es für jemanden, der es gewohnt ist, stets der Beste und der Größte zu sein, schwer bis gar nicht zu ertragen ist, dass David möglicherweise stärker ist, als Goliath.
Es kann aber auch sein, dass es zu einem Spontanabgang kommt, nur weil man es geschafft hat, die Menschen ein weiteres Mal zu belügen und in Angst und Schrecken zu versetzen. Wenn es wieder hell wird, weiß man mehr.
Das alles geschieht natürlich mit Aussagen in einem intellektuell unanfechtbaren Niveau, dass den Grunzlauten einer Steinzeitzivilisation selbstverständlich nicht gewachsen ist.
Hier einige Beispiele:
„Sie sind Tiere.“
„Schläger, Tiere und schreckliche Menschen.“
„Wir verhandeln mit Bomben.“
„Macht die verdammte Straße auf, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben.“
„Wir werden sie in die Steinzeit zurückbringen, wo sie hingehören.“
So steht es geschrieben, so soll es gescheh’n!
Darf man alles nicht so ernst nehmen, das rutscht einem schon mal heraus, wenn man wütend ist. Und was ist schon eine 250-jährige Geschichte gegen 3000 Jahre, lächerlich.
Wenn er doch nur mal wieder seine Pillen nehmen würde.
Oder es zumindest um ihn Menschen gäbe, die ihm sagen, dass seine Ideen nicht unbedingt ausschließlich und nur gut sind. Es kann ziemlich viele Scherben geben, wenn man im Porzellanladen herumtrumpelt.
Es kann auch sein, dass das Ultimatum-Ultimatum um ein weiteres Ultimatum zu einem Ultimatum-Ultimatum-Ultimatum gemacht wird. Das ist ein wenig so, wie wenn der Schüler dem Lehrer erklärt, er konnte nicht zur Schule kommen, weil die Oma gestorben ist, und beim nächsten Fehlen dasselbe erzählt, der Lehrer sagt, aber die Oma sei doch schon vergangene Woche gestorben, und der Schüler antwortet, nun sei sie aber endgültig tot.
Ein bisschen zornig macht das die Iraner schon, und es kann sein, dass sie statt des Alu-Bestecks jetzt das gute Tafelsilber von der Oma rausholen… Überraschung!
Ihr reichen Golf-Staaten: Wenn als asymmetrische Antwort das Wasser und die Energieversorgung bei euch knapp werden sollte, Öl kann man nicht trinken, sorry, überlegt vielleicht noch einmal.
Und Israel, willst Du wirklich, dass das eigene Land, nach selbsterschaffenem Vorbild im Gaza-Streifen, zu einem Parkplatz planiert wird? Leider kann man auch das nicht völlig ausschließen.
Ja, ja, so ist das in der amerikanischen Demokratie, wenn da einer ist, der in der Arena stehen kann und mit Daumen hoch oder Daumen runter über die Geschicke der Welt entscheidet. Man sollte überlegen, wie man das in Zukunft vermeiden kann. Augen auf bei der Präsidenten-Wahl, obwohl, die Täuschung war schon ziemlich gut.
Und wer nicht spurt, fliegt raus. Und geht es schief, gibt es immer noch den Kriegsminister, der an allem schuld ist, ein Verlust wäre das nicht. Gott hat das dann wohl auch so gewollt.
Alles in allem kann man sehr enttäuscht sein vom persischen Golf-Spieler, wo er es doch jetzt im Iran auch nicht geschafft hat, den Konflikt binnen 24 Stunden zu beenden und der Angegriffene sich erdreistet zu wehren. Eine Unverschämtheit. Schließlich ist es doch eine Ehre, vom großen Imperium angegriffen zu werden, da hat man einen Kratzfuß zu machen und sich kampflos zu ergeben. Wie es geht, devot zu sein, kann man in Crash-Kursen in Deutschland an der Volkshochschule schnell erlernen. Obwohl, Friedrich der große Kanzler hat jetzt Mimimi gesagt, das könnte Eindruck beim gesalbten Präsidenten von Gottes Gnaden schinden.
Sollte die Welt, wider erwarten doch nicht untergehen, macht man es am besten wie Scarlett O’Hara in „Vom Winde verweht“, verschieben wir’s auf morgen – Tomorrow is another day.
Ihr Armageddon-Anhänger und Messias-Erwarter, nur Geduld, einmal wird es schon klappen.
Und wenn es doch kein Sturm im Wasserglas war, ist der Artikel, auch wenn er falsch wäre, nicht mehr wichtig, den kann dann ja eh keiner mehr lesen. Dann ist nämlich kräftig Energie sparen angesagt, für die nächsten paar Jahre, weil radioaktiv verseuchtes Öl verkauft sich nicht so gut und bevor man das Internet einschaltet, kocht man sich doch lieber eine schöne Tasse Tee.
Was würdest Du jetzt zu einer schönen Tasse Tee sagen? Na du schöne Tasse Tee!
Wer kennt den Spruch der Großmutter nicht: Ruhig Blut und warme Unterhosen.
In dem Sinne: Wir werden sehen, was passiert. Und so schlimm, wie es ist, wird es schon nicht werden.
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)
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